Netzwerk für Traditionelle Chinesische Medizin

 Verehrte Patient*Innen und Interessierte,

 aus gegebenem Anlass möchten wir Sie darüber informieren, dass sowohl die Traditionelle Chinesische Medizin als auch die Westliche Kräuterheilkunde einige wertvolle Heilpflanzen kennen, die das Immunsystem stärken und dadurch eine hilfreiche Unterstützung sowohl bei der Prophylaxe als auch bei der begleitenden Behandlung einer Infektion darstellen.

 Als Heilpraktiker*Innen dürfen wir uns der Behandlung von meldepflichtigen  Infektionskrankheiten nicht widmen. Wir bitten Sie daher, bei jeglichem Verdacht auf eine Coronainfektion Ihren Hausarzt/Ihre Hausärztin zu konsultieren. Jedoch liegt uns die Stärkung Ihres Gesamtorganismus und die Linderung Ihrer allgemeinen Beschwerden am Herzen. Hierbei können wir Sie auch in diesen Zeiten telefonisch und über Skype oder Whats App begleiten und beraten.

Auf der ganzen Welt steht die Frage im Raum, was mögliche Therapien bei einer Coronainfektion sind. Fieberhaft wird nach Medikamenten und nach einem Impfstoff geforscht. Die klassische chinesische Medizin beschäftigt sich schon seit vielen Jahrhunderten mit derartigen Problemen und hat im Rahmen ihrer Möglichkeiten mithilfe der Kräutermedizin bis heute viele differenzierte und hochwirksame Antworten dazu entwickelt und erfolgreich eingesetzt. Diese lassen sich auch an die aktuellen pandemischen Bedingungen anpassen. 

 Der Fokus liegt auf dem individuellen Immunsystem. Auf dieser Ebene lassen sich schon im Vorfeld dessen Reaktionen, auch auf eine schwere Infektlage, maßgeblich beeinflussen. Das heisst, jeder Mensch hat ein Immunsystem, das bei einer Infektion von allein tätig wird und sogar solche "neuartigen Virenabprallen lassen kann. Das zeigen auch jetzt die vielen Coronainfektionen, die ohne ärztliches Zutun völlig symptomlos oder symptomarm verlaufen. Das Immunsystem lässt sich zusätzlich von außen unterstützen, wenn es nicht so stabil ist, wie es wünschenswert wäre.

Zwiebel, Knoblauch, Meerettich, Ingwer, Senf und Cistrose sind klassische Hausmittel aus der europäischen und asiatischen Küche und Phythotherapie, die nicht nur antibakteriell, sondern, neben der Förderung der Verdauungsfunktionen, auch antiviral wirken. Werden sie in der Essenszubereitung zusätzlich zu Kardamom, Fenchel und milden Curries verwendet, können sie das Immunsystem unterstützen. Diese Pflanzen werden auch angeboten in Pillen- oder Teeform. Die Cistrosentabletten können Sie auch zum Schutz im Mund behalten, wenn Sie sich in geschlossenen Räumen, etwa beim Einkaufen oder Busfahren, aufhalten müssen. Sie verstärken den lymphatischen Abwehrring des Rachens. Das Gurgeln mit Cystustee oder Salbei-Mundspülung schützt Mund und Rachen ebenfalls. Zu speziellen Fertigprodukten beraten wir Sie gern.

Weitere Informationen zu westlichen Kräutern finden Sie unter www.winckler-tcm.de.

Neben den genannten Pflanzen bietet sich aktuell eine "schleimarme" Ernährung an, um diesem speziellen Virus den Boden zu entziehen. Es hat sich nämlich gezeigt, dass das Coronavirus eine Affinität zu feuchtem Milieu hat und im schlimmsten Fall einer Lungenentzündung die Lungen extrem viel Flüssigkeit bzw. Schleim produzieren lässt. Die Schleimproduktion lässt sich durch weniger Verzehr von Kohlenhydraten, insbesondere der einfachen in Form von Zucker, Süßigkeiten oder Nudeln reduzieren. Auch der Verzicht auf Milchprodukte und "kaltes“ Essen in Form von Eis, Tiefgefrorenem, eisgekühlten Getränken und Südfrüchten, trägt zur Schleimreduktion bei.

Der Verzehr von Hirse und Naturreis und dem Essen beigefügte aromatische Kräuter wirken entschleimend. Empfohlen wird auch das Intervallfasten, um die Verdauungsorgane zu entlasten und die virale Abwehr anzukurbeln.

 Darüber hinaus ist ein ausreichender und erholsamer Schlaf, neben einer stressreduzierten Lebensweise, der Immunbooster schlechthin. Und ohne ihn funktioniert kein Immunsystem.

Des weiteren können Tai Qi, Qi Gong und Yoga, letztlich aber auch jede leichte sportliche Bewegung gezielt dazu beitragen, unseren Stoffwechsel besser zirkulieren zu lassen und die eigene Energie wie einen Schutzschild über die Körperoberflächen (Schleimhäute) zu verteilen. Betätigungen an der frischen Luft, insbesondere im Wald, verstärken diesen Effekt. 

Wer noch mehr dafür tun möchte, um sich stabil und wohl zu fühlen, der kann sich unterstützend mit pflanzlichen chinesischen Rezepturen zur Stärkung des Immunsystems in Form von Tee, Pillen oder Kapseln versorgen lassen. Dafür gibt es Standardrezepturen. Aber auch eine individuell zusammengestellte, an die persönliche Konstitution angepasste Rezeptur, kann sinnvoll sein. Das ist eine Frage des zeitlichen und finanziellen Aufwands und der persönlichen Vorliebe.

Käme es nun doch zu einer symptomatischen Infektion, lässt sich, begleitend zur schulmedizinischen Behandlung, mit individuellen, der Tagesverfassung angepassten noch stärker wirksamen Rohdrogenrezepturen gegensteuern, um einen komplikationsreichen Verlauf und entsprechende Symptome möglichst zu verhindern bzw. abzumildern.

 Schließlich bleibt noch die Regeneration nach einer überstandenen Krankheit. Jeder tiefgreifende Infekt belastet den Organismus nachhaltig und verbraucht Substanz. Der Körper braucht Zeit, sich vollständig zu erholen. Nährende und energetisch aufbauende Rezepturen können dazu in bewährter Weise beitragen.

 Bei Interesse oder im Bedarfsfall stehen wir Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite - bei Verdacht auf eine Corona Infektion telefonisch oder per Video-Chat.

 Wir wünschen Ihnen Gelassenheit und Gesundheit und natürlich auch Lebensfreude in diesen Zeiten

 Ihr TCM-Team www.wir-machen-tcm.de

 

 

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